Walma
KI als Einnahmequelle, nicht nur Kosteneinsparung
Insight24. April 2026• 5 Min. Lesezeit
Verfasst von: Walma

KI als Einnahmequelle, nicht nur Kosteneinsparung

Die meisten begründen ihre KI-Investition mit Effizienzgewinnen. Aber die echte Veränderung entsteht, wenn KI neue Einnahmen schafft. IDC zeigt: GenAI liefert 2,8x ROI weltweit.

KIROIEinnahmenEnterprise AIGeschäftsentwicklung

Die meisten, mit denen ich spreche, begründen ihre KI-Investition mit Kosteneinsparungen. Schnellere Prozesse, weniger manuelle Schritte, effizienterer Support. Das ist gut. Aber es ist nur die halbe Wahrheit.

Was ich bei unseren Kunden sehe, vor allem in der Sicherheitsbranche, ist, dass KI beginnt, völlig neue Einnahmequellen zu schaffen.

IDC hat nun Zahlen dafür. Die Frontier-Firms-Studie (4.000 Organisationen, November 2025) zeigt, dass GenAI-Investitionen im Durchschnitt 2,8x ROI weltweit liefern. In Westeuropa liegt die Zahl bei 2,7x. Agentic AI — also KI, die nicht nur antwortet, sondern handelt — liefert bereits 2,4x in Europa, obwohl die meisten Implementierungen noch in der Pilot- oder Testphase sind.

Woraus die Rendite tatsächlich besteht

Interessant ist, woraus die Rendite besteht. 51 % der Organisationen nennen verbesserte Genauigkeit und Konsistenz als wichtigsten Effekt. 45 % nennen Zeitersparnis. 40 % verbesserte Kundenerfahrung. Es geht nicht nur darum, das Gleiche billiger zu machen. Es geht darum, bessere Dinge zu tun.

Konkrete Beispiele

Ein Sicherheitsunternehmen mit internationaler Geschäftstätigkeit nutzte Walmas Plattform, um einen Vertriebssupport-Agenten aufzubauen. Der Agent unterstützt Vertriebsmitarbeiter mit Produktinformationen, Angebotshilfe und Argumentation, angepasst nach Markt und Kunde. Das Ergebnis war nicht nur, dass die Vertriebsmitarbeiter schneller arbeiteten. Sie begannen, Produkte zu verkaufen, die sie zuvor nicht verkauft hatten, weil der Agent mehr über das Sortiment wusste als jeder einzelne Vertriebsmitarbeiter.

Ein weiteres Beispiel. Ein technischer Wissensagent für Installateure. Sammelt Produktdokumentation, Handbücher und Installationsdaten an einem Ort. Installateure erhalten schnellere und genauere Antworten im Feld. Das reduziert Fehler und spart Zeit, ja. Aber es bedeutet auch, dass das Unternehmen mehr Aufträge pro Woche annehmen kann.

Der Markt bestätigt den Wandel

Microsofts Datensicherheitsindex 2026 zeigt, dass 92 % der befragten Entscheidungsträger Vertrauen in die Nutzung von GenAI zur Stärkung der Datensicherheit haben. Das Vertrauen wächst. Und damit die Bereitschaft, mehr zu tun.

IDC zeigt den gleichen Trend: 67 % der Frontier-Unternehmen monetarisieren bereits ihre GenAI-Investition, und 44 % aller Organisationen planen, branchenspezifische KI-Anwendungsfälle zur Umsatzsteigerung innerhalb von 24 Monaten einzusetzen. Der Wandel von "Geld sparen" zu "Geld verdienen" findet jetzt statt.

Wenn das Supportteam 40 % der Fälle automatisch bearbeitet, wird Zeit für proaktiven Kundenkontakt frei. Wenn Vertriebsmitarbeiter eine KI haben, die das Produktsortiment besser kennt als sie selbst, öffnen sich neue Märkte. Wenn Installateure schneller arbeiten, kann das Unternehmen mehr Kunden annehmen, ohne einzustellen.

Dort sehen wir bei Walma die echte Veränderung. Nicht KI, die Geld spart. KI, die Geld verdient.

Die Frage, die Sie stellen sollten

Die Frage für Ihr Unternehmen ist nicht, ob KI Ihre Abläufe effizienter machen kann. Das kann sie. Die Frage ist, welche neuen Angebote möglich werden, wenn Ihre Mitarbeiter in Echtzeit Zugang zu den richtigen Informationen haben.

Johan Holmström

Über den Autor

Johan Holmström

VP of Sales, Walma AI

Johan bringt über 30 Jahre Erfahrung in Unternehmertum, internationaler Geschäftsentwicklung und digitaler Transformation in der Sicherheitsbranche mit. Als VP of Sales bei Walma hilft er Unternehmen, Enterprise AI in echten Geschäftswert umzuwandeln.